Die Brasilianer immer zu Spät? Zeit Brasilien 2.T
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Sommerurlaub in einem Hotel Mallorca.Die Zeit mit Hilfe von Erich Fromm
Erich Fromm hat das in seinem Buch“ Haben oder Sein“ folgendermaßen Ausgedrückt –Zitat:
„Die große Verheißung unbegrenzten Fortschritts – die Aussicht auf Unterwerfung der Natur und auf materiellen Überfluss, auf das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl und auf uneingeschränkte persönliche Freiheit –das war es, was die Hoffnungen und den Glauben von Generationen seit Beginn des Industriezeitalters aufrechterhielt. Zwar hatte die menschliche Zivilisation mit der aktiven Beherrschung der Natur durch den Menschen begonnen, aber dieser Herrschaft waren bis zum Beginn des Industriezeitalters Grenzen gesetzt. Von der Ersetzung der menschlichen und tierischen Körperkraft durch die mechanische und später nukleare Energie bis zur Ablösung des menschlichen Verstandes durch den Computer bestärkte uns der industrielle Fortschritt in dem Glauben, auf dem Wege unbegrenzter Produktion und damit auch zu unbegrenztem Konsum zu sein, durch die Technik allmächtig und durch die Wissenschaft allwissend zu werden. Wir waren im Begriff, Götter zu werden, mächtige Wesen, die eine Zweite Welt erschaffen konnten, wobei uns die Natur nur die Bausteine für unsere Schöpfung zu liefern brauchte“ Zitat-Ende.
Wieso dieser Buch Ausschnit!?
Dieses Zitat Erich Fromm`s seht zwar nicht in direkter Beziehung zur, –Zeit –als solches aber sehr wohl für die mit der Entstehung und Weiterentwicklung der Zeit einhergenden Veränderung in Form einer kontinuierlichen Abwendung der Menschen von der Natur. In Bezug zu Brasilien könnte man folgendes Ableiten: Brasilien zählt bekanntlich als Schwellen Land, dass heißt ein Land das auf der Schwelle zu einem Entwickelten Land steht. Unter dieser Entwicklung Verstehen wir im Hauptsächlichen wie weit die Industrialisierung in einem Land vorangeschritten oder eben Entwickelt ist ((sicher spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle aber für unser Beispiel sind diese nicht Relevant) (auch kann der Aufmerksame Leser natürlich einwenden, dass Brasilien sehr wohl eine große Industrienation ist das ist sie auch eine der größten sogar. Tatsache aber ist das diese Industrialisierung sich auf einige Bundestaten beschränkt und Allgemein gesehen nur einen kleinen Teil der Gesellschaft betrifft. Dieser wächst natürlich von Jahr zu Jahr darüber mehr im Teil „Brasilien in der Moderne“))
Schlussfolgerung anderer Bezug zur Zeit in BR
In Anbetracht dessen wäre oder ist (ich stelle einfach eine Behauptung auf) es doch eine logische Schlussfolgerung das die Brasilianer/Innen einen komplett anderen Bezug zur Zeit haben und somit Zeit –und das ganze Leben –anderes erleben als wir in einer durch und durch industrialisierten Gesellschaft. Und in weiterer Konsequenz müsste man sagen oder eingestehen, dass die Brasilianer/Innen eine tiefere (wenn auch vielleicht unbewusst) Beziehung zur Natur haben und somit auch einen direkteren, ehrlicheren und um das Wort Natur nochmals zu gebrauchen –natürlicheren Bezug zum Leben im Allgemeinen haben. Um es anders zu sagen; Brasilien ist „noch“ nicht oder noch nicht in dem Masse wie Europa und die USA –Modern sondern noch –wenn man so will Altmodischer aber und das ist entscheidend –Natürlicher und somit Lebenswerter und Menschenfreundlicher. Mir drängt sich in diesem Zusammenhang und als logische Konsequenz aus dem oben Abgeleiteten Erkenntnissen –eine berechtiget Frage auf. Wenn wir doch von unser Lebensweise so überzeugt sind und die brasilianische eher als zu belächeln, naiv und als nicht ganz für voll zu nehmen betrachten –uns aber gleichzeitig magisch von ihr angezogen fühlen und –und dies ist viel entscheidender bei uns alles auf eine Katastrophe hinauszulaufen scheint (Finanzkriese, Kriege, usw.) Nun Meine Frage oder besser gesagt meine Fragen (Es sind genau genommen mehrere zusammengefast in einer: „Wer hat die bessere Lebensqualität, welche Lebensart ist nun die Intelligentere –unsere Überhebliche, Pingelige, Kleingeistige und von der Natur abgekoppelte –oder die verspielte, glückliche und natürliche des Brasilianischen Volkes. Ich lasse die Frage mal so im Raum stehen werde aber voraussichtliche im Abschnitt „Was wir von Brasilien lernen können!“ die Thematik fortsetzen.
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