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Klischees und Probleme

Missstände, Klischees und Probleme: Eine Erklärung

Es ist in Brasilien die Verhaltensregeln Nummer eins, dass man nicht über die Missstände des Landes spricht. Sprechen sie als Brasilientourist die Leute nie auf die Missstände im Land an die es sehr wohl gibt und dies in einem nicht unbeträchtlichen Ausmaß aber die Brasilianer machen sich darüber im Alltag keinen großen Kopf also müssen sie das nicht für sie tun. Ich möchte hier auf dieser Seite aber trotzdem einige negative Seiten des Landes aufzeigen. Ich möchte nämlich nicht nur alles verherrlichen was mit diesem Land zu tun hat. Vor allem aber möchte ich die Gründe für Missstände aufzeigen und ein wenig mit den bei uns gebildeten Klischees aufräumen.

Obwohl wir Europäer ganz speziell wir deutschsprechenden Europäer über einen hohen Bildungsgrad verfügen, ist ihr zulande und auch andern Orts, das Land Brasilien deren Bewohner und deren Kultur nahe zu unbekannt. Die Mehrzahl der Leute bringt mit diesem riesigen und vielfältigen Land wohl kaum mehr in Verbindung als Samba und den Karneval genauer gesagt denn Karneval in Rio dessen Bilder von leichtbekleideten Frauen bei uns in den kalten Wintertagen in allen Medien zuhauf gezeigt werden. Fußball und die vielen Brasilianischen Talente die bei Europäischen Fußballvereinen unter Vertrag sind auf deren Konto so manches spektakuläre Goll geht. Ungefähr an dieser Stelle wird sicher auch die Armut und die Kriminalität wie sie in so vielen Armenvierteln der Großstädte des Landes anzutreffen sind genannte, die grassierende Korruption wie sie so unerbittlich unter den reichen grassiert sei hier sicher auch nicht unerwähnt. Sicherlich darf auch das gängigste Klischee an dieser Stelle nicht ungenannt bleiben, Sonne, Strand und leichte Mädchen.

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Armut und Kriminalität

Natürlich ist das auch alles wahr es herrscht eine riesige Ungerechtigkeit zwischen arm und reich. Circa zehn Prozent der Reichen teilen sich circa 90 Prozent des Landens und denn immensen Reichtum an Ressourcen die das Land zu bieten hat. Eine so ungleiche Verteilung von Geld und Besitzt gibt es wohl nur in Brasilien die reichen des Landes steckten 28mal mehr in ihre Taschen als die ärmeren (zum Vergleich: in Europa und den USA stecken die Wohlhabenden „nur“ circa fünf bis sechs Mal mehr in ihre Taschen). In Brasilien sind die Reichsten so reich wie die reichsten Leute Europas und die ärmsten so arm wie die ärmsten Leute in Afrika. Da kann man sich selber vorstellen, dass da nicht mehr viel für die anderen bleibt. Ebenso verständlich und normal ist die daraus resultierende Armut und Kriminalität. Es ist wahr in machen Städten Brasiliens lebt es sich ausgesprochen gefährlich so ist die Durchschnittliche Lebenserwartung eines Mann in den Favelas von Salvador de Bahia nur gerade 25 Jahre und die Chance das man in Rio de Janeiro ausgeraubt oder umgebracht wird zehn mal höher als in New York.

Leichte Mädchen!? Wieso wir das so sehen!

Kaum übersehbar und deshalb nicht zu leugnen (dafür gibt es auch überhaupt keinen Grund): ja die Brasilianer ganz besonders die Brasilianerinnen haben einen sehr ausgeprägten Stolz und eine ausgesprochene Offenherzigkeit und haben auch kein Problem damit dies zu zeigen. Ja die Brasilianer sind nicht prüde es ist wohl das Land, dass am lautstärksten, am häufigsten und am längsten die Hosen runterlässt. Sex-Forscher aus London haben in einer Studie eine Weltweite Rangliste über die Häufigkeit und die Dauer des Liebesaktes erstellt wobei die Brasilianer/innen klar als Weltmeister hervor gehen. Liebe, Leidenschaft und Sex ist etwas das in Brasilien zum alltäglichen Leben fest dazu gehört. Niemand würde auf die Idee kommen sich seiner Leidenschaft und Lust zu schämen im Gegenteil in Brasilien ist der Sex genau wie das Essen eine Form des sich etwas Einverleiben.

Schon seit der Entdeckung Brasiliens

Der Ruf der leichten Mädchen bildete sich schon in der Zeit der Entdeckung Brasilien. Als die Portugiesen 1500 Brasilien Entdeckten war es als in dem Gebiet das wir heute Brasilien nennen an der Tagesordnung Nackt umherzulaufen. Den Seefahrern, die manchmal Monate auf hoher See waren und dabei keine einzige Frau zu Gesicht bekamen, erzählten voller Begeisterung was Sie in diesem neun Land von den Frauen und Männern nackt empfangen wurden. Dies war sicher mit ein Grund dafür, dass immer wider Ausreden für eine Verlängerung der Expedition gefunden wurden. Zur selben Zeit war Europa natürlich schon weit aus Zivilisierter was zum Beispiel der Umgang mit der Nacktheit anging. Jede Art von Nacktheit war in Europa verpönt und auch der Sex war etwas was die Frau einfach über sich ergehen lassen musste es gehörte wie man so schön sagt zu ihrer ehelichen Pflicht. In diesem „neuen“ Land war für von Anfang an Sex in der Luft die Indios kannten keinerlei Berührungsängste sie gestatteten den bekleideten Besucher direkten Blick auf ihre Brüste und Schamlippen. Auch der Spanische Seefahrer und Leiter der Expedition, die den Auftrag hatte Gold und das sagen umwogendem Eldorado zu finden, Francisco de Orellana, war beeindruckt und geblendet von den Indios.

Und zwar so sehr das er nur noch Frauen sah, so Berichtete er, dass er Eldorado zwar gefunden habe es aber nicht erkunden könne weil es von einem Stamm nackter Kriegerinnen bewachte werde wobei jede so stark wie zehn Männer sei. Der Ruf der leichten Mädchen ist also zu einem großen Teil schon in der Geschichte anstanden. Und wird heute natürlich durch die Bilder vom Karneval und dem Wissen um die vielen Tausend brasilianischen Prostituierten und Heirat Schwindlerinnen die in Europa arbeiten weiter gefördert. Das noch so junge Land steckt also immer noch in den Kinderschuhen dies und die Tatsache der viel offeneren Mentalität und den dem ständig tropischen Klima, das eh nicht viel Platz für Kleider zulässt können eine oberflächliche Erklärung für unser Bild sein. Oder auch der Schönheitswahn der Brasilianerinnen und ihre Sinnlichkeit und die vielen Misswahlen und Schönheitswettbewerbe können hier genannt werden. Die Gründe dafür sind weitaus Weitreichender das Land um Milliarden von Wörtern Vielfältiger. Um dies zu verstehen muss man offen für eine Kultur die sich nicht in ein Schema pressen lässt den Brasilien ist ein ganz und gar ungewöhnliches Land mit einem Volk das so verschieden ist wie die Gegenden die sie bewohnen.

Prostitution und Sextourismus

Auch das weitere leidige Thema auch das wir Brasilien beschränken ist wahr Prostitution ist im ganzen Land weitverbreitet und niemand in Brasilien kämme auf die Idee sie zu verbieten. Dies ist aber auch in unseren Breitengraden nicht anders. Über all in Land und vor allem in den Großstädten gibt es Hurenhäuser, Strassenstirch und Night-Clubs diese Rotlichtdisdrikte werden in Brasilien „Zona „genannt. Millionen von Brasilianern besuchen regelmäßig diese Rotlichtbezirke. Ein weiteres sicherlich auch zu Recht angeprangertes Kapitle ist der Sextourismus immerhin ist Brasilien neben Kuba eins der Beliebtesten Ziele der Sextouristen. Fragt man Fremdenführer und Polizei in Brasilien sind 80% der männlichen Touristen die nicht auf Geschäftsreise sind mit klaren Sexuellen Absichten unterwegs. Die sind es denn auch die für das ganze Übel verantwortlich gemacht werden. Und es wird ganz vergessen das auch die Brasilianischen Männer im ganz Großen Style mitwirken. Auch hier kann man einen Geschichtlichen vergleich anstellen. Es ist bekannt das in der Zeit der Entdeckung Brasiliens bei vielen Indios die Ehe weitgehend unbekannt war das man ständig den Partner wechselte also mit vielen verschieden Personen Sex hat war normal und an der Tagesordnung. Demnach waren viel der Seeleute von diesem Treiben angetan viele Baten sogar darum zurück gelassen zu werden oder tauchten ganz einfach ab. Auch gibt es Aufzeichnungen darüber das Indio Frauen mit an Bord genommen wurden um sich auch werent der Fahrt vergnügen zu können. Angesichts dessen könnte man der Polizei die die Europäer als Übeltäter beschimpfen fast recht geben. Denn eigentlich haben die Portugiesen mit dem Land auch den Sextourismus entdeckt.

Ein besonders trauriges Kapitel!

Rückständigkeit und Moderne

Es mag wohl sein, dass die Zivilisation wie wir sie kennen in Brasilien noch nicht so weit vorangeschritten ist und das dadurch so manche umstände auf uns unzivilisiert wirken. Aber wie mir auf meiner ersten Brasilienreise ein Brasilianer im Gespräch über die Probleme des Landes sagte „ u Brasil ainda uma bebe“ Brasilien ist immer noch ein Baby und wahrlich Brasilien wurde erst vor etwas mehr als 500 Jahren entdeckt damals lebten die Ureinwohner im Wald liefen nackt herum und kannten keinen Ackerbau sie lebten noch in der Steinzeit und waren Jäger und Sammler.

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