Amazonas
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Der Längste Fluss: Nach neusten Erkenntnissen ist nicht der Nil der längst Fluss der Welt sondern der Amazonas. Die Wassermenge die dieser Fluss täglich zum Meer befördert könnte New York zehn Jahre mit Trinkwasser versorgen. Im Einzugsgebiet des Amazonas ist ein Fünftel der freien Süßwasser Vorräte der Erde versammelt. An manchen Stellen ist der Fluss 24 Km breit.
Wie der Amazonas zu seinem Namen kam
Wie so oft in der Geschichte sind die spanischen und portugiesischen Expeditionen nicht nur durchgeführt worden um neue Kontinente zu entdecken sonder viel mehr um Gold und Edelsteine zu suchen. Südamerika wurde dabei zuerst ausgelassen weil man wusste das die Bewohner dort kaum Goldschmuck trugen nahm man an das es dort auch kaum Gold zu finden gäbe. 1540 startete Spanien eine Expedition von Peru aus, dass man kurz davor erobert hatte in das Gebiet das man heute Amazonien nennt. Francisco de Orellana war der Leiter der Expedition er lies die ganze Reise peinlichst genau aufschreiben. So ist den entsprechenden Dokumenten zu entnehmen das er Eldorado gefunden habe es sei auf einer Insel inmitten eines riesigen Sees gelegen. In Wirklichkeit gibt es einen solchen See und auch Eldorado nicht. Orellana befand sich auf dem Amazonas. In der Hochwasserzeit kann schon leicht der Eindruck aufkommen man befinde sich auf einem See.
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Orellana gab an, dass er Eldorado nicht betreten können da die dort lebenden Indios starken Widerstand leisten würden. Er beschrieb den Indio-Stamm wie folgt: Ein Stamm der nur aus Frauen besteht und diese würden Eldorado mit allen Mitellen verteidigen. Da er sich offensichtlich mit griechischer Mythologie auskannte wusste er das Frauen die ohne Männer aus kommen Amazonen heißen. Und er nannte das Gebiet Amazonas.
Das Paradies
Später traf man an der von Orellana angegebenen Stelle weder Eldorado noch einen See. Sehr wohl aber einen Stamm von Indianern die Cumuri. In diesem Stamm waren Frauen und Männer Krieger und nicht nur Frauen wie von Ihm angegeben. In dieser Zeit gab es bei diesen Stämmen keine Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann und die Frau wurde als gleich wertig geachtet und geehrt. Von diesem Anblick muss Orellana und sein Team so beeindruckt und irritiert gewesen sein das sie nur noch Frauen sahen. Wie wir wissen wäre zu dieser Zeit eine solche Situation in Europa undenkbar gewesen die Frauen wurden als minderwertig angeschaut.
Und auch sonst war das Zusammentreffen ein Kultureller Schock. Auf der einen Seite die Eroberer, die eigentlich in dieser ihrer Eigenschaft die europäische Renaissance, den am weitesten fortgeschrittenen Teil der Menschheit darstellten. Auf der anderen Seite die Indios, die - nach bisheriger Annahme - allesamt noch in der Steinzeit lebten. Viele der Indio-Stämme in Brasilien zeichneten sich dadurch aus, dass sie noch keinen Ackerbau und Viehzucht kannten, sondern noch Jäger und Sammler waren. Die Urwälder des Amazonas und der brasilianischen Atlantikküste boten so viel Überfluss an leicht zugänglicher Nahrung, dass die Entwicklung zu Bauern und Hirten zum Teil sehr langsam vor sich ging. Es gab so viele Früchte, die man nur zu pflücken brauchte und Wurzeln, die man essen konnte und auch das Jagen stellte keine besondere Schwierigkeit dar. Die Flüsse und das Meer waren voll von Fischen, die Baumkronen voll von Äffchen und Papageien und andere Tiere konnte man auf dem Erdboden jagen. Wenn man gut mit Pfeil und Bogen oder dem Blasrohr umgehen konnte, war der Lebensunterhalt ohne großen Aufwand zu sichern. Aus diesem Grund wurde das Amazonasgebiet in dieser Zeit immer wieder als das Paradies bezeichnet. Und viele der Portugiesischen und Spanischen Seefahrer kehrten nie mehr in ihre Heimat zurück. Dies begünstigte sicher auch die Tatsache dass es dort Frauen im Überfluss gab. Angesichts der Umstände, dass die Indios in dieser Tropischen Hitze keine Kleider benötigten und allesamt nackt herumliefen und keine Scheue vor dem Sex hatten. So was in der Heimat undenkbar gewesen die meisten Männer haben außer die Brüste und Schamlippen ihrer Frauen kaum nackte Haut gesehen. Bei den Indios wurde ihnen all dies so einladen direkt auf die Nase gebunden. Angesichts dieser Tatsachen kann man gut nachvollziehen wieso dieser Ort von allen als Paradies bezeichnet wurde.
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