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Ein großer, expandierender Markt

Allgemein: Nach dem Brasilien seine Wirtschaftlichen Schwierigkeiten von 1998 und 1999 überwunden hatte, könnten die jetzigen Konjunktur Perspektiven günstiger nicht sein. Auch das Inflationsklima ist nach der außenwirtschaftlichen Öffnung Brasiliens sehr freundlich. Der Markt einstig für europäische Unternehmen in fast allen Branchen ist nun äußerst günstig.

Mit Brasiliens Wirtschaft geht es steil Bergauf

Gegenteiliger Trend in Brasilien: In vielen Ländern der Erde wächst die Arbeitslosigkeit, der Konsum geht zurück, die Umsätze stagnieren oder gehen zurück und gleichzeitig sind massive Preiserhöhungen für den Konsumenten an der Tagesordnung. Nicht so in Brasilien: Brasilien erlebt in dieser Zeit ein kräftiges Wirtschaftswachstum sie es das Land seit Jahrzenten nicht mehr erlebt hat. Die Löhne haben sich in den letzten Jahren erhöht und dies weit über die Inflation heraus. Der Mindestlohn von derzeit 415 Reais ist der höchste in der Geschichte Brasiliens. Dieser Mindestlohn wird natürlich noch wie vor nicht überall Ausbezahlt und die Zahl der Armen nimmt zwar ab ist aber kaum spürbar. Dennoch die enorm erhöhte Wirtschaftsleistung fordert immer mehr Arbeitskräfte was wiederum den Konsum und somit die Wirtschaft noch weiter ankurbelt. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten nur sehr gering gestiegen vor allem bei den Lebensmittel sind viel kleinere Preisanpassungen als in anderen Ländern zu verzeichnen. Dies weil Brasilien kaum Lebensmittel importiert sondern fast alles und in genügenden Mengen selber produziert.

Genau so ist es mit den Treibstoff-Kosten Erhöhung, auch sie sind in diesem Land kaum merkbar. Dies hat zwei wesentliche Gründe: Petrobras ist eine halbstaatliche Ölgesellschaft in der, der Präsident Lula da Silva ein kräftiges Wörtchen mit zureden hat und dieser lässt Preiserhöhungen schlicht nicht zu. Zweitens kann ein Großteil der Fahrzeuge in Brasilien mit Alkohol betrieben werden und dieser muss auf Geheiß der Regierung günstiger sein als Benzin damit die Autofahrer nicht wieder auf Benzin umsteigen.

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Brasilien ist das Land der Zukunft

Sie sind reich und berühmt und allesamt ausgesprochene Brasilien-Fans außerdem verfügen sie über ein exzellentes Gespür für Investitionen und Trends. Investmentlegende George Soros, Microsoft Gründer Bill Gates und die Google-Ikonen Sergey Brin und Larry Page interesieren sich derzeit weniger für die schönen Küsten und die Traumstrände sondern viel mehr dafür ihr Geld, im expandierenden Ethanol Markt, zu mehren. Sie, und sie sind bei weitem nicht die einzigen, haben viele Hunderte Millionen in Brasilien investiert. Wenn solche Erfolgreiche Menschen in Brasilien Millionen investieren muss da schon was dran sein. Die Börse in Sau Paulo boomt dank dem Ausländischen Kapital. Brasilien sei, so lautet es aus der Commerzbank, momentan eins der bevorzugtesten Investitionsländer Weltweit für Internationale Unternehmen. Brasilien erzielte im Jahr 2006 einen hohen Handelsbilanzüberschuss von 46 Milliarden Dollar dazu hat nicht nur das Wachsende Geschäft mit dem Ethanol-Diesle geführt sondern auch die traditionell starke Agrarwirtschaft. Die weltweitsteigende Nachfrage nach Kaffe, Zitrusfrüchten, Fleisch und Zucker bescheren dem Land exzellente Zukunftsaussichten.

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Riesige unerschlossene Erdölvorkommen

Und es kommt noch besser für Brasilien. Vor der Küste Rio de Janeiros hat man riesige Erdölvorkommen entdeckt. Fachleute schätzen das Vorkommen in diesen Ölreserven auf rund 55 Milliarden Barrel ein Barrel zu 159 Liter ein Rohstoffreichtum, der Brasilien zur neuen Öl-Supermacht werden ließe. Fachleute sprechen Die erste Ölplattform namens Juparte wurde im September 2008 in Betrieb genommen im gleichen Zeitraum wurde Brasilien von Iran offiziell Eingeladen der Opec beizutreten Brasilien hat die aber vorerst abgelehnt. Wenn sich die Schätzungen über den riesigen Umfang der Vorkommen bestätigen, könnte Brasilien bei den Ölreserven in dieselbe Liga wie die Opec-Mitglieder Venezuela oder Nigeria aufsteigen. Der OPEC gehören 13 erdölexportierende Staaten an, die zusammen rund 40 Prozent des Welt-Rohölbedarfs fördern.

Bruttoinlandprodukt: Brasilien ist mit Abstand die größte Wirtschaftsmacht in Südamerika weltweit gesehen steht das Land etwa an 8. Stelle. Das Bruttoinlandprodukt stieg 2003 real wieder leicht an, auf USD 498 Mia. Das Durchschnittliche pro Kopf Einkommen beträgt 2700,- USD, die Arbeitslosenrate ist zweistellig und die Auslandschuld beträgt 40% des BIP.

Wirtschaftszweige

Bodenschätze: Brasilien ist sehr reich an Bodenschätzen sie zählen zu den größten der Welt und sind noch lange nicht ausgeschöpft. Abgebaut werden v.a. Mangan, Gold, Platin, Silber, Diamanten/Edelsteine, Steinkohle, Kalk, Bauxit, Kupfer, Nickel, Zink, Blei, Quecksilber und Eisen. Auch die Ausbeutung der Erdöl- und Erdgasvorkommen wird systematisch vorangetrieben.

Landwirtschaft: Die Landwirtschaft ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig. Brasilien ist der größte Produzent und Exporteur von Kaffee, Zucker, Orangen und Soja. Hauptanbauprodukt ist der Kaffe auf den südlichen und südöstlichen Staaten wird auf einer Fläche von rund 2,4 Millionen ha Kaffe angepflanzt. Erwähnenswert ist auch der Anbau von Baumwolle, Tabak und tropischen Früchten Brasilien ist der größte Orangensaft Hersteller der Welt und einer der größten Bananen und Ananas Erzeuger.

Forstwirtschaft: Mehr als 50% der gesamten Landesfläche ist Wald das Grün auf der Flagge Brasiliens symbolisiert dies anschaulich. Dies führt natürlich zu einem Starken Abbau der Zahlreichen Edelhölzern die in den rissigen Wäldern zu finden sind. Der Raubbau des Regenwaldes nicht nur zur Holz Gewinnung ist in den letzten Jahren zu einer regelrechten Zerstörung ausgeartet.

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