Brasilien auf Platz 99 der Rangliste der Pressefreiheit

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    Foto von zigazou76 auf Flickr (CC BY 2.0)
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    Reporter ohne Grenzen hat gestern ihre alljährliche „Rangliste der Pressefreiheit“ veröffentlicht. Brasilien belegt in der Liste den 99ten Rang von 179 aufgelisteten Ländern. Im vergleich zum Vorjahr, als Brasilien noch weit vorne auf dem 58 Platz gelistet wurde, bedeutet dies eine Einbusse von 41 Plätzen.

    Die in diesem Jahr zum 10. Mal erschienene Rangliste der Pressefreiheit, hat Brasilien um ganze 41 Platze nach hinten befördert. Die Liste von Reporter ohne Grenzen soll den Grad der Freiheit wiedergeben, welchem die Reporter der jeweiligen Länder bei ihrer Berichterstattung ausgesetzt sind. Die Länder mit den meisten Einschränkungen in Sachen Pressefreiheit sind in diesem Jahr Eritrea, Nord Korea und Turkmenistan. Brasilien liegt im Mittelfeld.

    Neben Brasilen mussten auch viele andere Südamerikanische Staaten, im vergleich zum Vorjahr von ROG massiv nach hin zurück gestufte werden. Chile, wo die Polizei mit Gewalt gegen protestierende Studenten vorging, fiel um 47 Positionen auf Platz 80. Weitere Absteiger sind Paraguay (Platz 80) und Peru (Platz 115). Journalisten, die über Korruption, organisierte Kriminalität oder Umweltthemen berichten, riskieren dort nicht selten ihr Leben.

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